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Das Waldcamp 2018

“Comic Welten“

 

Für unsre drei Kinder wird es Zeit, den Olymp zu verlassen. Sie haben viel über die unterschiedlichsten Götter unserer Welt gelernt und gesehen, dass es geht, friedlich nebeneinander und miteinander zu leben, zu spielen und friedlich miteinander zu streiten. Alle sind noch ein wenig müde von den letzten Tagen und geschafft von all den Eindrücken. Es wird sicher einige Tage dauern, das alles zu verarbeiten. Viele der Götter haben sich persönlich bei unseren drei Kindern aus der Zukunft verabschiedet und diese in ihr Herz geschlossen. Gleichfalls erhielten sie unzählige Geschenke der Götter, die spezifisch für die einzelnen Religionen sind und welche viele magische Eigenschaften besitzen, die dazu dienen, nur Gutes zu tun. Nun bleibt ihnen noch ein Tag im Olymp und Zeus und Aphrodite nehmen unsere Drei noch einmal an die Hand und führen sie durch den Olymp. Eine große Abschiedsparty, mit den verschiedensten olympischen Leckereien wurde vorbereitet und in einer gemütlichen Runde wurden die Ereignisse der letzten Tage noch einmal besprochen.

Ein besonderer Höhepunkt war, als Zeus unseren Kindern auch noch ein Geschenk überreichte. Eine kleine goldene Tafel mit vielen Schriftzeichen, die sie nicht kannten, wurde ihnen überreicht. Zeus Sprach die Worte: „Diese goldene Tafel vermag alles Vergangene lebendig und sichtbar zu machen, sie vermag mit längst Verstorbenen in Kontakt zu treten und sie vermag Dinge zum Leben zu erwecken, die nicht organischer Natur sind.“ Und weiter spricht er mit mahnenden Worten: „Setzt diese Tafel nicht leichtfertig ein. Sie vermag euch auch in gefährlichen Situationen zu helfen. Aber ihr seid so erfahrene Zeitreisende, dass ich gewillt bin, diese euch anzuvertrauen.“ So erhielten unsere drei Kinder noch ein Geschenk, was alle anderen bei weitem übertraf. Nun geleitete der gesamte Olymp, an vorderster Stelle natürlich neben unseren drei Zeitreisenden, Zeus und Aphrodite, die drei Kinder zum Raum Zeit Portal. Der Abschied war schwer. So viele liebe Freunde gefunden. Und Götter sind irgendwo auch nur Menschen, stellten unsere Drei fest. Nun traten sie in das Energiefeld, spürten Augenblicklich das Kribbeln der Energiestrahlen auf ihrer Haut und wurden in dieser Sekunde vom Kraftfeld erfasst und in den Tunnel gezogen. Es war wie immer, ein warmer duftender Lufthauch und leuchtende Farbspiralen verwirren die Sinne. Wir drehen uns federleicht im Flug und erfassen nicht die Geschwindigkeit. Wir werden schwerer und verlieren das Bewusstsein. Als unsere drei Kinder, die elfjährige Pokki, der zehnjährige Anton und der dreizehnjährige Ole, erwachen und befinden sich in einem dunklen, verstaubten Raum. Es war nicht die Hand vor Augen zu sehen und wir tasteten uns an der Wand entlang. Ole kam auf die Idee, in den Geschenken der Götter zu schauen. Ra, hatte ihnen einen Diamant von der Größe einer Birne geschenkt und ihnen gesagt: „Er wird Licht ins Dunkel bringen.“ Ok, lass es uns versuchen. Pokki kramte den Stein aus ihrer Tasche. Aber nichts passierte. „Was sollen wir tun?“, fragte Anton? Reibe doch mal dran, schlug Ole vor. Aber auch das war erfolglos. Pokki war verzweifelt. Sie begann zu weinen und einige ihrer Tränen tropften auf den Stein. An den Stellen, wo die Tränen den Stein berührten, begann er zu leuchten. Mann, na klar, schrie Anton, wir müssen ihn nass machen. Ole holte seine kleine Trinkflasche aus seiner Umhängetasche und goss ein wenig Wasser über den Stein. Es funktionierte. Der Stein begann zu leuchten und erhellte den gesamten Raum. Toll, wie sinnvoll, dies Göttergeschenk, äußerte Pokki. „Na ja, eine Bedienungsanleitung hätten sie schon beilegen können.“, sagte Anton verschmitzt. Nun begannen sie sich im Raum umzuschauen. Er glich einer großen Empfangshalle, und in sechs Richtungen führten Gänge aus diesem Raum. „Lass uns schauen, wohin die Gänge führen.“ Sie gingen zum ersten Gang und sahen an der Wand eine Inschrift. „Der Beginn“ Pokki lief zum nächsten Gang und fand hier die Inschrift „Die Frühe Zeit“ Ole war schon am nächsten Gang und sagte: „Der Aufstieg.“ So fanden sie an jeden Gang eine Inschrift, die auf eine Zeitepoche hinwies. „Los, wir gehen in den ersten Gang und schauen was sich dahinter verbirgt.“ Vorsichtig gingen sie in den Gang. Den Stein vor sich tragend, um den Gang auszuleuchten. Als sie das Ende erreichten, standen sie in einem großen runden Raum, in dessen Mitte eine große Statue zu sehen war. Anton ging mit dem Leuchtstein zu dieser Statue und las die Inschrift auf dem Sockel „Ritter Runkel von Rübenstein“. „Wer war das?“, fragte Pokki, nie gehört diesen Namen.

Sie wandten sich zu den Wänden. Hier waren riesige Glasvitrinen. Die Glasscheiben waren verstaubt. Pokki wischte den Staub von den Scheiben und erblickte eine Art Diorama, wie eine Zeichnung aus einem Buch, mit lebensgroßen Figuren, die eine Geschichte darstellen. Unter dem Fensterbild stand:

„1955 DDR Comic - Die Digedags und ihre Abenteuer.“

Pokki ging zur nächsten Scheibe, entfernte wieder den Staub, sodass das Licht vom Diamanten in das Diorama leuchtete und erblickte wieder eine dieser geschichtlichen Szenen. Leider war die Aufschrift auf dem Schild so ausgeblichen, dass diese nicht mehr zu lesen war. In dem Raum befanden sich 20 dieser Dioramen. Rechts und links befanden sich Gänge. Nach der Anordnung konnte man schlussfolgern, dass sie in einen weiteren Raum führen, der ebenfalls vom Ausgangspunkt zu erreichen gewesen wäre. Die drei entschlossen sich, den nächsten Raum aufzusuchen, um zu sehen was sie erwartet. Vorsichtig und von ihrer Neugier getrieben liefen sie den Gang entlang und kamen wieder in einen Raum mit diesen Dioramen. Wieder stand in der Mitte eine Figur. Diesmal ein riesiger Bär. Sie erschraken, als das Licht des Diamanten auf den Bär fiel und das Licht und Schattenspiel ihn lebendig erscheinen ließ. Ole traute sich an den Sockel und las laut das Schild „Balu - Das Dschungelbuch“ Pokki befand sich wieder an einer der Glasscheiben und nachdem sie hineinschauen konnte, las sie auf der Tafel: „Das Dschungelbuch - Mogli und seine Freunde.“ In einem Urwald waren Affen, ein Tiger, eine Schlange und ein kleiner Junge dargestellt. Pokki überlegte. Dann sagte sie. „Es sind alles Comicfiguren und Geschichten. Ich erinnere mich, vom Dschungelbuch habe ich schon einmal gehört. Da gab es so ein Lied, was der Bär immer gesungen hat. Warte, ich glaube- „Versuch mal die Vergnüglichkeit“ Nein sagte Ole: „Versuchs mal mit Gemütlichkeit. Hat mein Vater manchmal gesungen, wenn meine Oma zu Besuch kam.“ Nachdem Pokki die anderen Dioramen angeschaut hatte, kam ihr die Erleuchtung: „Wir sind in einem Comic Museum.“ „Das muss es sein“, sagte Anton. „Aber welches Abenteuer werden wir hier erleben?“ Alle setzten sich neben den großen Bär. Pokki holte aus ihrer Tasche eine Tüte mit den göttlichen Leckereien, die ihnen Aphrodite für die Reise mitgegeben hatte. Beim Herausnehmen der Tüte fiel auch das goldene Amulett auf den Boden. Im Schein des Lichtes des Diamanten leuchtete das Gold besonders stark.

Anton griff die Tafel und erinnerte sich an die Worte von Zeus. „Ja, und wie wendet man diese Tafel nun an?“ „Schütt mal Wasser drauf“, schlug Pokki vor. Keine Wirkung. Ole meinte: „Reibe sie an einen toten Gegenstand,“ Anton nahm die Tafel und rubbelte am Bein des Bären. Nichts geschah. Pokki nahm die Tafel und schaute sie genau an. Das Göttersymbol und die Schriftzeichen auf der Vorderseite konnte sie nicht entschlüsseln. Die Rückseite war blank und leer. Doch im Rand waren Buchstaben. Sie ergaben keinen Sinn. Ok, sagte Anton. Schreibe die Buchstaben auf. Ole nahm die Scheibe in die Hand, zwischen Daumen und Zeigefinger, und begann diese zu drehen, um die Buchstaben anzusagen. Das Licht des Diamanten fiel auf die sich drehende goldene Scheibe und die Buchstaben begannen sich zu verändern. Der Schein reflektierte die Buchstaben und diese durchfluteten den ganzen Raum. So streiften einige auch über die Glasscheiben der Dioramen mit den Situationsszenen der unterschiedlichen Comicfiguren. Pokki schaute auf eines der Dioramen, in dem durch den Lichteinfall die Reflektion der Buchstaben der goldenen Tafel fiel.

Was war das? Die Figuren begannen sich zu bewegen. Eine klopfte an die Glasscheibe. Was war hier los? Na klar. Zeus hatte gesagt, mit der goldenen Tafel ist es möglich Dinge zum Leben zu erwecken. Das Zusammenspiele zwischen dem Licht des Diamanten und der Zaubertafel erweckte die Comics Figuren zum Leben. Anton trat an das Diorama und öffnete die Glasscheibe. Ein kleiner Wicht trat heraus. In ein Löwenfell gehüllt und sagte: „Ich bin Dig.“ Wenig später erschien ein ähnlich gekleidetes Männchen und stellte sich als Dag vor. Und es war kaum zu glauben, erschien auch noch Digedag. Wir sind die Digedags. Wer seid ihr denn? Fragte Pokki. Wir sind die Comic Helden der DDR. Es begannen interessante Gespräche über die 50ziger Jahre der DDR Geschichte. Nun wurden unsere Drei neugierig. Mit dem Licht des Steins und der goldenen Tafel eilten sie durch die Räume des Comic Museums und erweckten alle in den Dioramen dargestellten Comicfiguren der letzten hundert Jahre. Alle trafen sich im großen Raum, der nunmehr durch das Licht des Diamanten hell erleuchtet war. Es war einfach fantastisch. Jeder wollte sich vorstellen und seine Geschichte erzählen. Das wir eine lange Nacht, sagte Ole der gerade mit einigen Figuren, die wie riesige gelbe Tic Tac aussahen und ein zwei oder drei Augen hatten. Wir sind die Minions, und machen nur Unfug. Das freut alle Kinder. Viele Erwachsene lieben uns und wir haben die Kinoleinwände im Sturm erobert. Plötzlich erschien eine gelbe Frau mit blauen hochgesteckten Haaren und ein Mann mit mehr oder weniger haarlosem Kopf. Wer seid ihr denn? Was, ihr kennt uns nicht? Wir sind die Simpsons. Die Stars eines ganzen Jahrzehnts. Fast ein viertel Jahrhunderts und nicht nur bei den Kindern beliebt. Wir schauten uns um und sahen eine Vielzahl verschiedener Figuren. Bei manchen mussten wir lachen. Eine kleine Figur, wie ein Schwamm, begleitet von einer Krabbe, einem Floh und weiteren lustigen Gestalten. Wer seid ihr, fragte Pokki. Ich bin Spongsbob Schwammkopf und das sind meine Freunde Mr. Krabs, Patrick Star, Thaddeus Tentakel und Plankton. Wir leben in einer fantastischen Unterwasserwelt und erleben viele lustige Geschichten. Eine Spinnenfigur in einem Blau roten Anzug kommt auf uns zu. Hallo, seid gegrüßt. Ich bin Peter Parker, Spiderman und nach dem Biss einer radioaktiv verseuchten Spinne, kann ich mich in eine Spinne verwandeln und habe viele Kräfte. Meine Tante Marry Parker kennt mein Geheimnis, nur meine Freundin Betty Brand nicht.

Ich kämpfe gegen das Böse und helfe den Menschen. Wir unterhalten uns noch mit Spiderman da flitzt eine Maus durch die Beine von Ole. Dicht gefolgt von einer grauen Katze. Die Maus springt auf Antons Kopf und die Katze sitzt davor. Was ist hier los? Das ist Jerry ich muss sie fangen. Und wer bist du. Na ich bin der Tom. Immer auf der Jagd nach der kleinen schlauen flinken Maus. Ach, ihr seid Tom und Jerry. Von euch habe ich schon einmal gehört, sagt Pokki. Als wir uns umschauen, sehen wir einen kleinen Maulwurf in einer Latzhose, der eine Schubkarre schiebt. Er scheint nicht gut sehen zu können, na eben ein Maulwurf und fährt uns mit seiner Schubkarre fast um. Hey, macht Platz, ich bin der kleine Maulwurf und habe viel zu tun. Ich muss meine Freunde besuchen, haltet mich nicht auf. Da sehen wir wie einen grauen Hasen mit einer Möhre in der Hand, der lässig durch den Raum spaziert, als sei er der Größte und Wichtigste hier. Das ist Bugs Bunny und seht, dort sind seine Freunde, na ja Freunde, Mitsteriter, Sylvester, Duffy Duck und Tweety. Und Schaut die Ente und die kleinen Enten dahinter. Lasst uns hingehen, sagt Ole. Hallo wer seid ihr?

Also das ist eine Unverschämtheit, ihr fragt wer ich bin. Mein Name ist Dagobert, Dagobert Duck, der reichste Mann in Entenhausen. Und das sind meine Verwandten. Donald Duck und meine Neffen Tick, Trick und Truck. Er würdigt uns keines weiteren Blickes und stolziert weiter. Seht dort, Charlie Braun und Snoopy, und Peppermit Patty. Die kenne ich noch aus dem Fernsehen, Hatten immer tolle Sprüche drauf und waren so cool, sagt Anton. Hört ihr, da singt wer. „Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät, …..?“ Und schon erscheint auch der Sänger. Der Rosarote Panther, Paulchen. Hinter ihm die blaue Elise, der immer vom Pech verfolgte Ameisenbär. Wir bewegen uns weiter durch den Raum um weitere Comic Figuren zu sehen. Sechs mittelalterlich gekleidete kleine Bären, kreuzen unseren Weg. Beinahe wären wir auf sie drauf getreten, weil sie so klein sind. Wir beugen uns herunter und erfahren, Wir sind die Gummibären- bande, haben magische Fähigkeiten und leben versteckt im Wald von Dunnvyn, im Mittelalter. Wir werden wegen unserer Fähigkeiten von den Menschen gejagt. Duckt euch, da kommt ein Flugobjekt. Neben uns landet ein kleines Raumschiff. Ein Junge steigt heraus. Er lässt die Luft aus seinem Raumschiff und verstaut es in einem Geigenkasten. Was so alles geht in der Comic Welt. Ich bin Adolar, und das ist mein Hund Schuffi. Wir erleben viele Abendteuer in der ganzen Galaxi. So entschuldigt, ich muss weiter. Wieder kommt etwas von oben. Ein Engel, schwebt mit einem Regenschirm zu uns herab. Es landet auf Pokkis Schulter, faltet seinen Regenschirm zusammen und sagt: Ich bin Arthur, der Engel und Petrus schickt mich, euch zu helfen. Ich werde euch begleiten und auf euch aufpassen. So will es Petrus, und der hat alles im Blick. Ok, ein Freund und Helfer kann nicht schlecht sein in dieser Comicwelt. Wir gehen an ein noch geschlossenes Diorama. Die Scheibe klemmt wohl. Arthur benutzt seinen Schirm und mit der Spitze öffnet er wohl mit Zauberkraft die Scheibe. Es summt um uns herum fliegen zwei Bienen, natürlich Comicbienen. Sie setzen sich auf Antons Arm und die kleine Biene bedankt sich bei Arthur für die Befreiung aus der Glaswelt. Das sind Biene Maja und ihr Freund Willi, sagt Arthur und da kommen auch schon ihre Freunde, Peppi, der Rosenkäfer, Puch, die Stubenfliege, Fridolin der Borkenkäfer und Dr, Heinrich, die Schnecke. Durch diese Comicfiguren sollten die Kinder die Tiere und ihre Lebensweise kennen lernen, erklärte uns Arthur. Wir ließen sie ziehen und sahen bereits was neues Interessantes. Lauter blaue Figuren mit weißen Zipfelmützen. Das sind die Schlümpfe, wusste Ole zu berichten. Papa Schlumpf, der Kochschlumpf, Schlumpffine, Bastelschlumpf und natürlich der Hexenmeister Gargamel. Die schlumpften so vor sich hin, ohne von uns Kenntnis zu nehmen. Aber es war längst nicht alles, was sich hier regte. Eine komische Figur mit mächtigen Oberarmen, im Matrosenlook und eine Pfeife im Mund fegte durch den Raum, lief auf eine Frau zu und sprach sie an. Gib mir meinen Spinat, Olive Oyl. Natürlich gern Popeye. Also das ist Popeye. Den hatte ich mir viel größer vorgestellt. Und wieder flattert etwas auf uns zu. Ein kleiner Vampir, wie niedlich. Igitt, womit bespritzt der uns, ist das Blut? Nein, nein, sagt Arthur, das ist der kleine Vampir und bei dem ist alles schief gegangen. Es ist kein Blut. Er liebt Ketchup und sein Butler Igor muss immer genügend heranschaffen. Und er liebt Brokkolisandwich. Ansonsten ist er schusselig und muss sich vor dem Vampirjäger Dr. von Gänseklein in Acht nehmen. Die Krähenbrüder sind immer bestrebt, die Antiquitäten vom Schloss des kleinen Vampirs zu stehlen. Eine lustige Bande. Wer ist das? Ein kleines Mädchen läuft auf uns zu. Frag sie selbst, sagt Arthur. Wer bist du?, fragt Pokki das kleine Mädchen. Ich bin Heidi und ich suche den Almöhi und den Geißenpeter. Ich wohne bei meinem Großvater auf der Alm in der Schweiz. Was ist das ? Ein Feuerwehrauto. Doch schaut, wer es fährt. Ein kleiner Drache, mit einem roten Helm. Arthur erklärt: Das ist Grisu der kleine Drache. Sein Vater wollte, dass er ein schrecklicher Drache wird, aber Grisu wollte Feuerwehrmann werden. So versuchte er viele Berufe. Seine Freundin, das gelbe Drachenmädchen Kessie, kam vom Planeten Draconia, der Heimat von Grisu und seiner Familie.

Die Comicwelt ist ja riesengroß, stellte Ole fest. Da kommt bestimmt noch mehr auf uns zu. Da sahen sie schon wieder ein Mädchen, lustig hüpfend durch den Raum eilen, gefolgt von einem Kaninchen mit einer riesigen Taschenuhr. Das ist Alice im Wunderland, erklärte Arthur. Seht, da ist auch noch die Raupe mit der Wasserpfeife und der verrückte Hutmacher. Alles Figuren aus dem Traum von Alice.

Hey, aus dem Weg. Ein Cowboy auf einem weißen Pferd reitet an uns vorbei. Auf seinem Strohhalm kauend, stoppt er sein Pferd und fragt: „Habt ihr die alten Brüder gesehen?“ Wir schauen ihn verdutzt an. Dalton Brüder? Ich bin Lucky Luke, das ist mein Pferd Jolly Jumper und mein Hund Rantanplan. Wir jagen die Dalton Brüder. Nichts für ungut. Bay, bay. Eine kleine Maus mit riesigem Sombrero eilt an uns vorbei, gefolgt von einem Kater und einer Ente. In mexikanischem Akzent verstehen wir nur Ich bin Speedy Gonzales, die schnellste Maus von Mexiko und ich muss fliehen vor dem Kater Sylvester und der Ente Duffy Duck. An einem Baum in der Mitte des Raumes erblicken wir eine Schlange. Unter dem Baum liegt ein Tiger und ein schwarzer Panther.

Um den Baum herum tanzt ein Bär und singt: „Versuchs mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit, und lass die Sorgen ruhig zu Haus....“ Ach, na klar. Das Dschungelbuch. Aber wo ist Mogli? Na klar . Sieh, dort auf dem Ast. Wir werden etwas müde und setzen uns an einen großen Tisch. Plötzlich bringt jemand ein gebratenes Wildschwein und noch ein Wildschwein und noch eines. Es duftet lecker. Ehe wir noch verstehen was los ist, kommt ein riesiger Mann mit blau gestreifter Hose und einem riesigen Stein auf dem Rücken, gefolgt von einem kleinen weißen Hund auf den Tisch zu, setzt sich und beginnt die gebratenen Wildschweine zu verspeisen. Das ist Obelix, sagt Arthur. Gleich kommen die Anderen. Asterix, Miraculix, Majestix, Falbala und Troubadix. Es gibt nur zwei Sachen die sie lieben, Essen und Römer verhauen. Dazu benötigen sie allerdings ihren Zaubertrank. So für heute haben wir genug Comichelden kennengelernt. Wir werden morgen nach weiteren Ausschau halten. In eine Ecke finden wir einen Lagerplatz. Pokki steckt den magischen Kristall in ihre Tasche und es wird dunkel. Gleichzeitig kehrt Ruhe ein. Alles fällt in einen Schlaf. Wir sind gespannt, was wir in den nächsten Tagen in dieser Welt der Comics in dieser Welt der Kinder erleben und lernen werden. Lasst euch überraschen.

Pokki, Anton und Ole.

 

 

Die Comikhelden

 

  1. Die Digedags, Dig, Dag und Digedag
  2. Die Minions
  3. Die Simpsons
  4. Spongebob Schwammkopf
  5. Spiderman
  6. Tom und Jerry 
  7. Der kleine Maulwurf
  8.  Bugs Bunny
  9. Donald Duck
  10.  Charlie Braun
  11. Der Rosarote Panther
  12. Gummibärenbande
  13. Adolar
  14. Arthur der Engel
  15. Biene Maja
  16. Die Schlümpfe
  17. Popeye
  18. Der kleine Vampir
  19. Heidi
  20. Grisu der kleine Drache
  21. Alice im Wunderland
  22. Lucky Luke
  23. Speedy Gonzales
  24. Das Dschungelbuch
  25. Asterix und Obelix

 

 


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Stand: 13.11.2017

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