Das Waldcamp

Das Erlebnis im Comic Museum neigt sich dem Ende. Es war für unsere drei Zeitreisenden ein tolles Erlebnis die Comic- helden kennenzulernen und mit ihnen ein Wochenende zu verbringen. Viele kannten sie, aber viele neue dieser Helden und deren Geschichten haben sie kennengelernt. Unsere drei Zeitreisenden, Pokki, Anton und Ole, hatten wieder ein Abenteuer erlebt. Es war einfach toll. Die Comicfiguren zeigten sich mit ihrer Welt. Es ist so speziell und die kleinen Abenteuer, manchmal mit Streitereien sind nur für die Leinwand. Sie sollen den Kindern zeigen, dass es befriedend ist, friedlich in dieser Welt zu leben. Nun, da dieses Wochenende und die Erlebnisse mit den Comichelden zu Ende geht, heißt es wieder, zu versuchen, in die eigene Zeit zurück- zukommen. Unsere drei bewegen sich in das Zentrum des Museums und suchen nach der Pforte ihres Portals. Sie finden es genau an der Stelle, wo sie angekommen sind. Viele Comicfiguren sind zum Winken gekommen. Wie immer war es eine emotionale Situation. Abschied fällt immer wieder schwer aber es bleiben tolle Erinnerungen. Alle drei hoffen nun bei diesem Zeitsprung wieder in ihre Zeit, in ihr Leben zurückzukommen. Wir werden sehen. Ein letztes Winken und die drei treten in den Zeitstrudel. Blitzschnell werden sie von der Energie erfasst und in den Strudel gerissen. Wieder erleben sie, wie bei den letzten Reisen, die Leichtigkeit und das Kribbeln im Bauch beim Start. Gedanken sind nicht möglich, alles geht so schnell. Ein Gefühl der Schwere überkommt den dreien, welches sie bisher nicht kannten. Der Zeitstrahl setzt aus und sie landen auf einer grünen Wiese. Doch nicht wie sonst, können sie heraustreten und die Umgebung erforschen. Sie sind wie gefesselt in einem Energiefeld gefangen. Aber mit Neugier betrachten sie die Umgebung. „Wo sind wir?“ denken sie. Riesige Bäume, Farne und Gräser umgeben sie. Gespannt hören sie ächzende, fauchende und ungewöhnliche Geräusche, die sie noch nie hörten. In dem Energiefeld ihrer Reisekapsel, in dem sie gefangen sind, aber aus dem sie alles beobachten können, gibt es ein Leuchtband mit Zeit-informationen. Sie können darauf lesen, dass sie im Erdmittelalter, im Jura Zeitalter sind. In diesem Zeitalter tummeln sich die Dinosaurier. Es dauert auch nicht lange, bis diese Giganten auf der Wiese erscheinen. Als erstes marschiert eine Herde der friedlichen, pflanzenfressenden Brachiosaurier. 25 m lang und 20 Meter hoch über die Wiese. Auch einige Stegosaurier, mit ihren riesigen Rückenplatten laufen sie über die grüne Flur. Unsere drei Zeitreisenden können auch Bekanntschaft mit den Vorfahren des T-Rex, dem Allosaurier machen.

Präsentation Dinos

(Musik Jurassic Park) (Dinos tanzen auf der Fläche)

Mit Begeisterung erhaschen unsere drei die beeindruckenden großen Riesen. Gern würden sie näher an die Tiere herantreten. Doch schon werden sie wieder in den Energiestrudel gerissen und befinden sich wieder auf ihrem Zeitflug, ohne es selbst wirklich erfassen zu können. Wieder gibt es eine Energie-Unterbrechung und ehe sie sich versehen, sind sie auf einer großen kargen Wiese. Sie bietet allerdings kaum Vegetation. Auf der Anzeige in ihrem Energiefeld können sie feststellen, dass sie ins Mittelalter eintreten. Also von 2019 ca. 500 Jahre zurück. Ole und Pokki schwirren die Köpfe. Bevor sie die Umgebung und die Situation bewerten können, sehen sie eine Menschenmenge, die sich auf einen Hügel zu bewegt. Eine gefesselte rothaarige Frau wird an der Spitze des Zuges zu dem Hügel getrieben. Auf dem Hügel befindet sich ein großer Holzhaufen aus dessen Mitte ein Holzpfahl herausragt. Die rothaarige Hexe wird an diesen Pfahl gebunden und danach der Haufen aus Holz und Reisig angezündet. Den dreien wird bewusst, es muss die Zeit der Hexenverbrennung im Mittelalter sein. Unsere drei Betrachter sind betrübt, dass sie der Hexe nicht helfen können. Sie verfolgen das Geschehen wie im Kino.

Präsentation Hexenverbrennung Mittelalter

(Musik - Kinder verbrennen eine Puppe am Lagerfeuer)

Bevor das Feuer richtig entfacht ist, sind unsere drei wieder wie magnetisch angezogen im Zeittunnel. Was für eine Reise!! Wohin wird sie dieses Mal die Energie tragen? Doch lange dauert diese Überlegung nicht. Wieder gibt es Probleme mit der Energieversorgung. Unsere drei Zeitreisenden bestaunen einen neuen Aufenthaltsort, rings um sie nur Wüstensand. Sie können die flimmernde Hitze der Wüste in ihrem Energiefeld spüren. Auf ihrer Anzeige erkennen sie das Jahr 2500 vor unserer Zeitrechnung. Atemberaubend fühlen sie sich über den großen Ritt in die Vergangenheit, ins alte Ägypten. Mit großem Interesse erspähen sie Menschen, die auf Holzrollen große Steinblöcke transportieren. In der Ferne sehen sie ein entstehendes mächtiges Bauwerk, eine Pyramide. Pokki ahnt, dass es die Cheops Pyramide sein muss.

Präsentation Ägypten.

(Musik – aus Asterix und Obelix in Ägypten) (Kinder rollen auf Holzrollen einen Stein über die Wiese)

Nachdem sie das Erbauen einer Pyramide einige Zeit miterleben können, werden sie wieder in den Zeittunnel gerissen. Sie sind dem Energiestrahl voll ausgesetzt und haben keinen Einfluss auf den Verlauf ihrer Reise durch die Weltgeschichte. Es ist wohl vorbestimmt, bei dieser Reise viele besondere Ereignisse kennenzu- lernen. Obwohl sie kein Gefühl für Raum und Zeit haben, dauert es nicht lange, als sie an einem dunklen Ort landen. Ein kleinwüchsiger Mann sitzt an einem Tisch und mischt einzelne auf dem Tisch liegende Materialien. Nach dem Mischen der einzelnen Kredenzen versucht der Zwerg, diese anzuzünden. Nach den ersten Versuchen passiert nichts. Doch plötzlich gibt es eine riesige Stichflamme. Das Glasschälchen zerbarst und der Tisch geriet in Flammen. Emsig versucht der kleine Mann, die Flammen zu löschen. Seine Anstrengungen ersticken die lodernden Flammen. Vor Freude hüpft er glücklich im Zimmer herum. Nun füllt er die Substanz in ein Metallröhrchen und geht auf den Hinterhof in den späten finsteren Abend. Er zündet die kleine Lunte an und nach einem plötzlichen Knall, fliegt mit einem lauten Pfeifen die Substanz zum Himmel. Dort entzündet sie sich und regnet mit vielen leuchtenden Farben vom Himmel. Das Schwarzpulver ist im 9. Jahrhundert nach Christus erfunden. Das am Beginn zunächst für Feuerwerke genutzt wurde und später leider für Waffen.

Präsentation Erfindung des Schießpulvers.

(Musik – irgendetwas Chinesisches) (Kinder lassen einige Raketen und Knaller los.)

Kaum dass sie das bunte leuchtende Farbenspiel des neu erfundenen Schießpulvers bestaunen können, spüren sie wieder die Energie des Zeitstrudels und sind in Bewegung. Sie spüren atemberaubende Geschwindigkeit und fühlen sich wie in einer Karussellfahrt. Augenblicklich stehen sie auf einer Kraterlandschaft. Alles zeigt sich grau in grau. Keine erfrischende Vegetation. Sie schauen um sich auf die großen Krater. In der Ferne sehen sie auf der einen Seite die Sonne und gegenüber leuchtet von weither ein blau leuchtender Planet. „Das muss die Erde sein“ stellen alle Drei fast gleichzeitig fest. „Wir sind auf dem Mond“ hauchen sie etwas heiser ganz verwundert. Unweit von ihnen sehen sie staunend wie eine Raumkapsel im grauen Staub landet. Die aufgewirbelte Staubwolke legt sich sanft auf die Mondoberfläche. Wenige Augenblicke später öffnet sich die Kapsel, eine Leiter klappt vom Rumpf herunter und eine Person im Raumanzug steigt tapsig über die Sprossen auf den Grund des Mondes. Auf dem Inneren des Energiefeldes ist in der Skala der 21. Juli 1969 angezeigt. „Das muss Neil Armstrong sein, der erste Mensch auf dem Mond“ flüstern ungläubig unsere drei Zeitreisenden.

Präsentation Erste Mensch auf dem Mond

Musik - (Kinder im Raumanzug über die Wiese)

Kaum das Neil Armstrong wieder die Raumkapsel besteigt, zieht das Energiefeld mit magisch magnetischen Kräften unsere drei wieder auf die Reise durch die Zeit. Wieder ohne ein Gefühl für Raum und Zeit zu empfinden, sind sie in dieser Dimension. Wie im Rausch sausen sie an den nächsten Ort. Neugierig wagen sie aus ihrem Energiefeld einen Blick in einen funkelnden prachtvollen Saal. Beim blitzschnellen Eintauchen in das Schloss, erkennen sie an den runden Fensterbögen eine barocke Bauweise. Noch benommen, lauschen sie den zarten beschwingten Klängen eines Orchesters. Sie erkennen Musiker an traditionellen Instrumenten spielen. Die beschwingten Klänge reißen unsere drei mit. Sie fassen sich unter die Arme und schunkeln zum Takt. Wir sind im Jahr 1780. Zwei Paare in handgenähten eleganten Gewändern tanzen zu der mitreißenden Musik. Ein drei viertel Takt. Der Walzer ist geboren. Sie lauschen der Musik und dem eleganten Tanz der prächtig gekleideten Paare. Was erleben wir hier?

Die Geburtsstunde des Wiener Walzers

(Musik – Wiener Walzer) ( Kinder tanzen zur Musik)

Kaum dass sie diesen Gedanken ausleben können, sind die drei wieder unterwegs im Zeitstrudel. Es ist schon verrückt, in welchem Tempo diese Reise verläuft. Als wenn man mit der Fernbedienung von einem zum anderen TV-Programm wechselt. So viele Stationen präsentieren sich unseren drei Abenteurern. Wie verhext befinden sie sich auf einer Eisscholle. Sicher geborgen in ihrem Energiefeld empfinden sie es recht kühl. Der Zeitstrahl zeigt das Datum 14. April 1912. In diesem Augenblick sehen sie ein riesiges Schiff mit mehreren Schornsteinen. Sie hören die Schiffssirenen und müssen mit ansehen, wie das Schiff auf einen aus dem Wasser ragenden Eisberg zusteuert. Ein Donnern ertönt aus dem Wasser und das Schiff rammt einen Eisberg. Es ist der Untergang der Titanic, den sie miterleben. Viele Menschen laufen panisch auf dem Deck umher. Das Schiff stoppt und das Heck sinkt langsam nach unten, so dass die Titanic schräg zur Wasseroberfläche liegt. Die Menschen auf dem Schiff laufen orientierungslos in Todesangst herum und suchen sich gegenseitig. Unsere drei ohnmächtigen Zuschauer können leider das Geschehen nicht beeinflussen und nicht helfen. Sie sind erleichtert als das Energiefeld sie vom tragischen Geschehen wegreißt und die Reise fortsetzt.

Präsentation Untergang der Titanic

(Musik – Titanic) (Präsentation Kate Winslet und Leonardo DiCaprio)

Pokki, Anton und Ole können sich von diesem tiefen Eindruck kaum erholen. Ihre betrübten Gedanken sind noch bei den im kalten Wasser schwimmenden Menschen. Doch ihre Augen treffen schon wieder auf neue Eindrücke. Wo sind sie diesmal gestrandet? Sie sehen hunderte Arbeiter emsig Steine und Hölzer herumtragen. Sie erkennen, dass eine riesige Mauer erbaut wird. Die Zeitorientierung nennt 200 Jahre nach Christus. In der breiten Mauer sind kleine Türme eingebaut. Soldaten in Lederuniformen bewachen das Treiben. „Es muss die Chinesische Mauer sein.“ sagt Ole erstaunt. „Sie wurde im 7. Jahrhundert vor Christus begonnen zu bauen“ entgegnet Pokki. Sie weiß, dass sie sich wie eine riesige Schlange über 21796 km durchs Land zieht. Durch viele Dynastien wurde diese Mauer errichtet. Begeisterung macht sich breit, sie einmal sehen zu dürfen. „Gern würden wir mehr darüber erfahren und mehr Zeit hier verbringen.“ Sagt Anton. Die arbeitenden Menschen hatten es hier sicher nicht sehr einfach. Das Bauwerk mutet einmalig und einfach fantastisch an. Sie können sich gar nicht satt sehen.

Präsentation Bau der Chinesischen Mauer.

Und weiter geht’s. Die Zeitenwandler befinden sich nun im Jahre 1517. Pokki, Anton und Ole sind Zeitzeugen und sehen einen Mönch in schwarzer Kutte. Der Augustinermönch Martin Luther brachte mit Hammer und Nagel seine 95 Thesen zum Ablass an die Tür der Schlosskirche von Wittenberg. Die Reformation – die Entstehung der Evangelischen Kirche in Deutschland.

Präsentation des Thesenanschlags an der Schlosskirche durch den Mönch M. Luther

Doch schon geht es weiter. Raum und Zeit verschmelzen und, und, und. Das Kraftfeld baut sich wieder auf und unsere drei auf Achse. Wie aus einem Ballon erkennen sie eine Wiese an einem Waldrand. Dort macht sich ein alter Herr mit einem langen Bart emsig zu schaffen. Er formt aus Lehm oder Ton eine Figur. Mit Freude streicht er an dem Rumpf die Rundungen heraus. Dann teilt er den unteren Lehmklumpen und arbeitet stramme muskulöse Beine und Füße heraus. Das Energiefeld flackert und stößt ein Kraftbündel in die Lehmfigur. Nach einiger Zeit können sie den Lehmkörper in geschmeidiger Bewegung sehen. Neben dem alten weißbärtigen Herrn hüpft jetzt ein nackter Jüngling herum. Er ist aus der Lehmgestalt märchenhaft zum Leben erweckt. Er springt über die Wiese und freute sich des Lebens. Kurz darauf ging er zu dem Herrn und artikulierte eine Bitte. Der weißbärtige greift in seine Brust und zieht eine Rippe heraus. Kaum das es unsere drei fassen können, wurde aus der Rippe eine Frau geformt. Unser Jüngling freut sich über die neue Gesellschaft. Der Schöpfer unserer Figuren greift nach oben an einen Baum und übergibt der Frau ein Feigenblatt. Mit dem leuchtend grünen Blatt bedeckt sie ihren Schoß. Glücklich hopsen die beiden über die Wiese und erfreuen sich aneinander. Wie lange diese Freude anhält, ist nicht bekannt. „Wir sind Zeuge der biblischen Menschenentstehung. Ich fasse es nicht.“ spricht Anton überwältigt. War das realistisch? „Ich komme mir wie im Film vor“ raunt Ole verwundert. „Wir kennen die Evolutionstheorie, doch die Menschen vor über 2000 Jahren noch nicht.“ Wir sind hier in der Welt der Fantasie und Religion, und erleben historische Geschichten der Menschheitsgeschichte.

Präsentation Adam & Eva

( Musik – offen)

Die Reise geht weiter, wie verrückt. Und wieder ein Stopp. Im Energiefeld erkennen sie auf der Skala das Jahre 1348. Welche Zeitzeugen werden sich Zeigen? Mit Spannung halten sie Ausschau durch das Energiefeld. Einfach gehaltene Häuser sind aneinander gereiht. Die unbefestigten Straßen sind schmutzig und durch Regenwasser mit Pfützen gesäumt. Aus einem Fenster wird ein Nachttopf entleert. Die alten Gemäuer werfen Schatten in die engen Straßen, in die kaum sonnenlicht fällt um die Feuchtigkeit wegzulecken. Unsere drei sind froh, sicher im Energiefeld zu sein, denn ein ekliger Geruch macht sich in ihren Nasen breit. Um keinen Preis der Welt, wöllten sie hier leben. Mit Bedauern sehen sie verhüllte Personen auf Pferdegespannen fahren. Auf ihren polternden Wagen haben sie verstorbene Menschen geladen. Sie fahren zum Rande der Stadtmauern. Immer wieder begegnen sie gekrümmt laufende Menschen oder am Straßenrand hockende schon erkranke Menschen. Aber viele Häuser, an denen sie vorbeifahren, sind bereits leer, weil die Menschen verstorben sind. „Wo sind wir?“ Wir erleben die Zeit des Schwarzen Todes - der Pest. Diese Krankheit wird von Flöhen, die auf Ratten leben, auf die Menschen übertragen. Es ist eine furchtbare Zeit für die Menschen. Es gibt kein Entrinnen vor der schwarzen Pest. Denn es gibt noch keine zentrale Wasserversorgung und keine Abwasserleitungen. Ein Problem der fehlenden Hygiene erleichtert der Pest ihr Aufblühen. So etwas zu erleben geht schon an die Nieren. Es ist aber eine Betrachtung, ein Blick zurück in der Menschheitsgeschichte, erzählt in unserer Geschichte der Zeitreise.

Präsentation Der Schwarze Tod

(Musik - ( Kinder – offen)

Dankbar umarmen sich die drei und führen sich ihr Glück vor Augen, dass sie Duschen oder Badewannen zu Hause haben und diese schreckliche Krankheit ausgestorben ist. Dabei bemerken sie, dass sich das Energiefeld aufbaut. Der Sog des Zeitstrudels erfasst unsere drei und bringt sie an einen angenehmeren Ort. Nur langsam gewöhnen sich die Augen an den dunklen Ort. Ein dunkler Raum wird langsam sichtbar. Er ist von einer Glasscheibe in zwei Teile getrennt. In dem einen Raumteil befindet sich zur Glasscheibe ein großes Mischpult mit einem Techniker davor. Er schaut durch die Scheibe auf vier junge Männer. Sie haben lustig anmutende Frisuren. Die vier Personen stehen vor einem von der Decke hängenden Mikrofon. Ole wagt einen Blick auf die Zeitanzeige, es erscheint die Jahreszahl 1968. „Wir müssen in England sein.“ sagt Pokki. Ole meint: „Ja, in einem Musikstudio.“ Anton merkt an: „Wenn ich eins und eins zusammenzähe, müssen wir bei den Beatles sein.“ In diesem Augenblick hören sie auch einen Song, den die drei bereits zu Hause einmal gehört hatten. „ I want to hold your hand.“ „Das sind die Beatles, die Pilzköpfe“ entfährt es den dreien. „So berühmt und wir dürfen sie bei einer Probe erleben. Wie toll ist das denn.“ Meint Pokki. Doch in diesem freudigen Augenblick, baut sich die Energie auf und reißt die drei wieder in den Zeitstrudel.

Präsentation – Beatles die Pilzköpfe

(Musik – I want to hold your hand „ ( Kinder Animation der Beatles vor Mikrofon zu dem Titel)

Ein Geräusch begleitet die Ausbildung des Energiefeldes. Die Zeitdarstellung auf dem Energiefeld zeigt das Jahr 3014. Ole sagt erstaunt: „Was ist das? Hier ist ja alles verrückt und unwirklich. Welch ein Zeitsprung. Und Wo sind wir hier?“ Sie erblicken eine Wüste, und im Hintergrund ein eingezäuntes Gelände. Auf dem Tor lesen sie in großen Buchstaben „ Nasa- Forschungsgelände“. Davor sehen sie ein Raumschiff - ein Ufo. Es öffnet sich und kleine grüne Männchen mit großen Fühlern stiegen aus und werden herzlich empfangen. Das sind Marsmännchen und sie kommen in Frieden. Das wird also die Zukunft sein. Auf der Erde können die Menschen heutzutage keinen Frieden halten. So wenigstens in der Zukunft mit den Außerirdischen, den Marsmännchen.

Präsentation – Begrüßung der Marsmännchen.

( Musik – was Außerirdisches)

Nachdem sich der Zeitstrahl wieder materialisiert hat, sprechen unsere Zeitreisenden vergnügt über den Blick in die Zukunft. Gern hätten sie sich mit den Marsmännchen unterhalten. Sie träumen von einer Reise auf den Mars und kommen ins Schwärmen. Aber das Energiefeld hat sie im Bann und bringt sie an einen anderen neuen Ort. Unsere drei erahnen immer deutlicher auf einer Wiese zwei Kinder. Beide sitzen etwas entfernt voneinander, zwischen ihnen wiegen sich Sträucher und Bäume, so dass sie sich nicht gegenseitig sehen können. Beide halten sich eine Blechdose ans Ohr. Die Dosen sind mit einer Schnur verbunden. Pokki sagt, „Das ist ein Telefon. So haben wir auch schon Telefonieren gespielt.“ In dem Haus hinter der Wiese diskutieren zwei Männer und halten kleine Plastikkästen in der Hand, führen diese ans Ohr und sprechen in diese Dinger. „Ich glaube, wir sind im Jahre 1833 und erleben gerade die Erfindung des Telefons mit.“ Entspringt es Anton, dem Technikinteressiertesten unter unseren drei Freunden.

Präsentation – Erfindung des Telefons

(Musik – Ring, Ring von Abba)

„Toll, das alles so zu erleben.“ meint Ole, als sie bereits wieder im Zeitstrahl stecken. Sie landen auf einem Sandstrand. Im Energiefeld zeigt die Zeittafel 1492. Ringsum Palmen und tropische Pflanzen. Einige braunhäutige, leicht bekleidete Menschen mit Federn in den Haaren stehen am Strand und zeigen wild gestikulierend auf‘s Meer. Dort erscheinen mehrere alte Segelschiffe. Anton erkennt den Namen des ersten Schiffes. Santa Maria. Das ist Columbus, wir sind in Amerika.“ sagt Pokki. Die Einheimischen lassen ihre kleinen Boote ins Wasser und rudern den Segelschiffen entgegen. Mit Begeisterung wollen sie die Ankömmlinge in ihrer Heimat begrüßen. Vor allem interessiert sie das große überdimensionierte Gefährt auf dem Wasser. So ein großes mit Segeln aufgebäumtes Ungeheuer haben sie noch nie erblickt. Die Einheimischen werden von den ankernden Seeleuten freudig begrüßt und sie rudern gemeinsam an Land. Die Wilden zupfen an der ihnen unbekannten Kleidung der Fremden und sind freudig verwundert. Die Rothäute begrüßen die Fremden mit einem Tanz in einer Kreisformation. Begleitet werden die rhythmischen Schritte von einem gleichförmigen Singsang. Am Rande sitzen einige Einheimische und trommeln leise und kraftvolle hüpfende Klänge zum Ritual.

Präsentation – Columbus entdeckt Amerika

(Musik – Fluch der Karibik)

Die Umgebung wird unscharf und schon geht die Reise weiter. Als sie wieder zum Stehen kommen und ihre Umgebung wahrnehmen, befindet sich ihre Energiekapsel auf einem kleinen Felsen, dicht neben einem dunkelroten Holzhaus. Hinter einem großen Fenster sehen sie zwei Frauen und zwei Männer. „Sie üben singen“ sagt Pokki. Der Zeitstrahl zeigt 1972, „Wer sind die vier?“ fragt Ole. Da hören sie Musik. „Waterloo , ….. „ Das ist die Gruppe Abba aus Schweden. Mit diesem Song gewann die Gruppe den Eurovision Song Contest 1974. In den darauffolgenden Jahren sang die Gruppe noch viele tolle Lieder und eine megastarke Karriere schloss sich an. Die Gruppe wurde in der ganzen Welt bekannt.

Präsentation – Abba

(Musik – Abba - Waterloo)

Und weiter geht die Reise. Wieder materialisiert, stellen sie fest im Jahre 1825 zu sein. Über ein Feld sehen sie Eisenbahnschienen. „Was gibt es hier besonderes?“ Fragt Anton. Sie müssen nicht lange warten als eine alte Dampflock eine Qualmwolke hinter sich her ziehend an ihnen vorbei fährt. „Das ist die erste Eisenbahn, wir sind in England, die Zeit passt.“ Bestätigt Anton der Technikfreak.

Präsentation – Erfindung der Eisenbahn

(Musik - ????)

Es geht alles so schnell, wie verhext. Diesmal schwirrt das Energiefeld über einem großen Theater. Es ist das Jahr 1981. Alle Plätze im Haus sind besetzt und das Orchester hat bereits Platz genommen und stimmt die Instrumente. Der Vorhang öffnet sich und das Publikum schaut gespannt auf die Bühne. Plötzlich stellt sich totale Ruhe ein. Von allen Seiten erscheinen Schauspieler in fantastischen Katzenkostümen. Die Musik setzt ein und das Spektakel beginnt. Wir erleben die Uraufführung von „Cats“, von Andrew Lloyd Webber, in London. Welch ein Moment. Eine jahrzehntelange Erfolgsstory.

Präsentation – Cats

( Musik – Cats )

Es ist einfach verrückt, diese vielen Eindrücke. Kaum das Eine erfasst und schon das Nächste zu verarbeiten. Der Nebelschleier im Hologrammkegel ist verflogen und sie schauen auf eine große Wiese. Viele Kinder tanzen, sich an den Händen haltend, im Kreis. Es sind Kinder aller Nationen die friedlich miteinander tanzen. Die Weissagung der Götter, dass die Welt friedlich wird, scheint wahr geworden zu sein. Es gibt keinen Religionskrieg mehr. „In welcher Zeit sind wir?“ fragt Pokki? Anton schaut auf die Zeitanzeige, doch komisch, es wird keine Zeit angezeigt. Die Zeitdaten springen hin und her. Dann hören sie die Musik zu der die Kinder tanzen, Ein alter Song aus der Friedenszeit der DDR: “Kleine weiße Friedenstaube“.

Präsentation Kindertanz

Musik : Kleine weiße Friedenstaube.

Welches tolle Ereignis, leider ohne Zeitanzeige, wann das ist. Es blieb keine Zeit lange darüber nachzudenken. Da kribbelte es bereits wieder in den Fingern und Zehen und es geht wieder auf die Zeitreise. Neugierig wo sie diesmal landen werden, schauen sich die drei gespannt um. Ein riesiger Saal mit aufgestellten vielen Stühlen vor einer großen Leinwand zeigt sich ihnen. Es dauerte nicht lange und im Stiel der 30ziger Jahre platzierten sich Personen auf den Stühlen. Dann begannen sich Bilder auf der Leinwand zu bewegen. Dazu spielte ein Mann am Klavier passende Musik. Anton sagt: „Das ist die Zeit, als die Bilder laufen lernten, die Erfindung des Filmes. Wie toll!“

Präsentation: Als die Bilder laufen lernten

Musik „Oh, Charlie Chaplin, du bist der Größte, du kleiner Mann mit den zu großen Schuh´n…

 


1. Dinosaurier
2. Mittelalter - Hexenverbrennung
3. Ägypten – Pyramidenbau
4. China – Erfindung des Schießpulvers
5. Erste Mensch auf dem Mond
6. Der erste Walzer
7. Der Bau der Chinesischen Mauer
8. Die Erfindung des Telefons
9. Die Beatles – die vier Pilzköpfe
10. Erste Eisenbahn
11. Columbus entdeckt Amerika
12. Der schwarze Tod
13. Untergang der Titanic
14. Thesen von Martin Luther 1517
15. Cats – das Musical
16. Besuch der Marsmännchen im Jahre 3014
17. Die verrückten Schweden – ABBA
18. Adam & Eva die Erschaffung von Mann und Frau
19. Kindertanz – Kleine weiße Friedenstaube 20. Als die Bilder laufen lernten


 

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